P F A R R E  &  K I R C H E

Fara & crikva

Mag. Josip Banfić

Pfarrer

Röm. Kath. Pfarre Güttenbach
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7536 Güttenbach

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Gottesdienste am Sonntag 10:00 Uhr

in der Pfarrkirche zum Hl. Josef

Pfarrkirche zum Hl. Josef

Im Jahre 1763 bauten die Bewohner von Güttenbach eine Kapelle zu Ehren des Hl. Patrizius. 1837/38 wurde sie durch den Zubau eines Schiffes und eines Turmes vergrößert.
Schon vor dem Ersten Weltkrieg war die Kirche zu klein geworden, um die Kirchenbesucher fassen zu können. Jede weitere Bautätigkeit war jedoch durch den Krieg auf längere Zeit hinaus erlahmt. Erst 1928 wurde der Beschluss gefasst, in Güttenbach eine neue große Kirche zu bauen.

Von architekturhistorischer Bedeutung ist die röm.-kath. Pfarrkirche, welche dem Hl. Josef geweiht ist. Sie wurde mitten in der Weltwirtschaftskrise anno 1929 von keinem Geringeren als dem Architekten Prof. Karl Holey, Dombaumeister zu St. Stephan,  entworfen und unter großer Mithilfe der Bevölkerung sowie der Gemeinde Güttenbach errichtet und am 28. September 1930 feierlich eingeweiht.

Die einschiffige Kirche mit Ziegelornamenten an der Fassade, einem hohen Rundturm sowie zwei kleinen Rundtürmen am Haupteingang, weist im Inneren ein Tonnengewölbe mit hochgeschobenem Spiegel auf. Die Inneneinrichtung stammt aus der Bauzeit. Der Hochaltar mit der Statue des Hl. Josef und die Kreuzwegstationen sind in farbiger Majolika gestaltet, der Tabernakel ist aus Messing.

Karl Holey war Bauhistoriker, Denkmalpfleger, Dekan der Fakultät für Architektur sowie Rektor der Technischen Hochschule Wien, Dombaumeister und als Architekt überwiegend Kirchenbauer. Während seiner Professur an der Technischen Hochschule in Wien ab 1915 stand er ebenso wie sein Kollege Siegfried Theiß in Opposition zur Wagnerschule. Ab 1930 stieg im österreichischen Ständestaat von kirchlicher Seite die Bautätigkeit. Mitte der dreißiger Jahre kam es zur Hochblüte, die außer von Clemens Holzmeister und Robert Kramreiter auch von Karl Holey stark geprägt wurde. Karl Holey zählte zu jenen Architekten, die ihre Bauten als Reaktion auf die jeweiligen Umstände und Bedürfnisse sachlich und proportioniert formten und so im Stande waren jeglichen inhaltslosen Dekor zu überwinden.

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